Eichenprozessionsspinner: Vorsicht, reizend!
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners breiten sich wieder bei uns aus.

Jeden Abend die gleiche Prozes­sion: Die Schmetterlings­raupen sammeln sich und begeben sich im Gänsemarsch auf Nahrungssuche. Mal wandern sie in kleiner Formation, mal in einer mehrreihigen und bis zu zehn Meter langen Schlange an ­Eichen empor, fallen über die Blätter her und fressen sie bis auf die “Adern” kahl.
So neugierig das Naturphänomen macht – die Raupen sollte man weder aus der Nähe betrachten noch sie berühren. Denn der Eichenprozessions­spinner kann auch für Menschen recht unangenehm werden.
Die Brennhaare brechen leicht und setzen dann einen Eiweißstoff frei, der zu allergieähnlichen Symptomen führt: Die Haut reagiert mit heftigem Juckreiz, rötet sich, bildet Quaddeln, Eiterbläschen und Knötchen. Je nach Kontakt entwickelt sich mitunter auch eine heftige Bindehautentzündung samt ­ro­ten Augen und geschwollenen Li­­dern. Gerät das Gift in die Atemwege, können sich Nase, Rachen und Bronchien entzünden, in schweren Fällen kommt es zu Atemnot.

Patrick Stanic erläuterte Ihnen das Phänomen und wie die bei Kontakt reagieren sollten.

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